+++ KISS Re 6/6 (Foto: Scio) Anlage Jorissen

BAUBERICHT: Fahrdiorama mit historischem Background (WWII - 1943)

#1 von Scio , 20.04.2015 13:12

Was ist geplant, was kann man in diesem Baubericht erwarten?

Im Modelleisenbahnbereich gibt es zahlreiche Themen, die vorbildnah umgesetzt wurden und werden. Vieles an modellbauerischen Umsetzungen ähnelt sich - manches begeistert total, manches langweilt.

Auch aus diesem Grund suchte ich mir jetzt ein Thema heraus, das mich sowohl historisch als auch modellbauerisch interessiert.

Dabei ist mir klar, dass die historische Themenwahl - zumal mit militärischem Inhalt - nicht alle begeistert. Das muss es auch nicht.

Wie im gesamten Hobbybereich, so sollte alles zunächst einmal demjenigen zusagen, der es baut, bezahlt usw. Wen es aber interessiert, den lade ich ein, meinen Baubericht zu verfolgen.


Thema (Vorbild, Historie, Quellen)
Das geplante Fahrdiorama in 1:32 soll im Wesentlichen einen Ausschnitt aus zeitgenössischem Bahnbetrieb um 1943 (also Epoche II) zeigen, und zwar an einem Güterbahnhof, der seitens der Wehrmacht als Sammelplatz genutzt wird (u. a. zur Sanitätsversorgung und für den Weitertransport von Verwundeten per Bahn sowie auch als Versorgungs-(Nachschub-)platz mit Feldküche und Proviant- sowie Brennstofflager).


Wenn im Baubericht von "Reichsbahn" die Rede ist, wird darunter durchweg die "DRB" verstanden. Siehe dazu auch diesen Thread hier im Forum:
DEUTSCHE REICHSBAHN - Allgemeines, u. a. Begriff, Abkürzungen, unterschiedliche Embleme, Details zur Beschilderung usw.


Maßgeblich für die zugrundeliegende Vorbildsituation sind Zeitzeugenberichte (u. a. die Erzählungen eines mit mir verwandten 93-jährigen Lokführers) sowie zur Verfügung stehende Literatur (die ich u. a. auch im Rahmen einer eigenen Publikation über die "Nutzung von Pferden im WWII" benötigte).

Für historisch Interessierte kann folgende Literatur nützlich sein:

Donat, Gerhard: Der Munitionsverbrauch im Zweiten Weltkrieg. (= Studien zur Militärgeschichte, Militärwissenschaft und Konfliktforschung, 36) Osnabrück 1992.
Frank, Reinhard: Deutsche Lastkraftwagen im Zweiten Weltkrieg - mit Geschichte und Gliederung der Nachschubtruppe. Erlangen 2000.
Heeresleitung - Truppenamt (Hrsg.): H.Dv 300/1 Truppenführung (T.F.) Teil II, Berlin 1936
Koch, Horst-Adalbert: Train - Fahrtruppe - Nachschubtruppe. Kurze Organisationsgeschichte der deutschen Nachschubtruppe. In: Technik und Versorgung 2/1970, S. 55-60, 3/1970, S. 105-106, 4/1970, S. 149-152.
Kreidler, Eugen: Die Eisenbahnen im Machtbereich der Achsenmächte während des Zweiten Weltkriegs. Einsatz und Leistungen für die Kriegswirtschaft. (= Studien und Dokumente zur Geschichte des Zweiten Weltkrieges, 15). Göttingen 1975.
Loosch, Gerhard: Die Verpflegung der Heeresgruppe A vom 1.2.1943 bis 21.12.1944. In: Bundeswehrverwaltung (1959), S. 198 - 202, 296 - 299. (1960) S. 210 - 215, (1961) S. 271 - 276.
MGFA (Hrsg.): Die Bedeutung der Logistik für die militärische Führung von der Antike bis in die neueste Zeit. (= Vorträge zur Militärgeschichte, 7), Herford 1986.
Müller, Hermann: Die Feldbäckereien. Geschichte und Geschichten über das Kommissbrot. Wörthsee 2003.
OKH (Hrsg.): H.Dv. 90. Versorgung des Feldheeres (V.d.F.), Berlin 1938.
OKH (Hrsg.): H.Dv. 92 g.Kdos - Handbuch f. d. Generalstabsdienst im Kriege, Berlin 1939.
OKH (Hrsg.): H.Dv 483 - Die Nachschubtruppen des Feldheeres, Berlin 1943
Rohde, Horst: Das deutsche Wehrmachttransportwesen im Zweiten Weltkrieg. Entstehung - Organisation - Aufgaben. (= Beiträge zur Militär- und Kriegsgeschichte, 12), Stuttgart 1971
Schüler, Klaus: Logistik im Rußlandfeldzug. Die Rolle der Eisenbahn bei Planung, Vorbereitung und Durchführung des deutschen Angriffs auf die Sowjetunion bis zur Krise vor Moskau im Winter 1941/42. Frankfurt 1987.
Teske, Hermann: Die silbernen Spiegel. Generalstabsdienst unter der Lupe. Heidelberg 1952.
Windisch, Josef: Die Deutsche Nachschubtruppe im Zweiten Weltkrieg. Rosenheim 1953.
Zieger, Wilhelm: Das deutsche Heeresveterinärwesen im Zweiten Weltkrieg. Freiburg 1973



Siehe hier z. B. ein seltenes historisches Filmdokument (bei 0.44 sieht man die BR 54):
https://www.youtube.com/watch?v=7Oxp29arZFc


Dioramenplanung (inhaltliche Orientierung/Aussagen)
Ich plane (als Ausschnitt) eine Eisenbahntrasse, die (beim Vorbild) direkt am Atlantik vorbei nach Brest führt, und zwar an einer Steilküste mit Naturstein-Tunneleinfahrten (ähnlich wie im Gebirge). Die Tunnelportale baue ich selbst in sog. Steinmodellierung per Handgravierung; siehe dazu später hier z. B. die (vergleichbare) Bauweise der Rampe des Lagerhauses in Teil A.

Erwarten kann man von diesem Baubericht bzw. vom Diorama nichts wirklich Spektakuläres, sondern lediglich einen "Ausschnitt aus dem Kriegsalltag mit Bahnbetrieb hinter der Kampfzone". Voraussichtlich werde ich dieses Diorama auch ausstellen.

Dabei soll beim Betrachter deutlich werden, dass ohne eine funktionierende Logistik und Versorgung Streitkräfte nicht "funktionieren" können. Letztlich kommt man dann aber auch zur Einsicht, dass Krieg nicht nur grausam ist, sondern etwas Unproduktives ist, weil Menschen, Tiere und Material mit großem Aufwand und hohen Kosten versorgt werden müssen - ohne dass etwas Positives dabei als Produkt herauskommt. Diese Erkenntnis sollte aber keinesfalls darüber hinwegtäuschen, dass Menschen und Tiere - wie z. B. die Wehrmachtspferde - im WWII (auf allen Seiten!) nicht nur an der Front, sondern auch hinter der Kampflinie immense Leistungen vollbrachten, um das "System" (die Kriegsmaschinerie) insgesamt in Funktion zu halten.

Was die Exaktheit meiner Bauten, Figuren und sonstigen Details betrifft, so wird mein Diorama von mittlerer Qualität sein, aber keinesfalls höchste Ansprüche befriedigen können. Die "Hardcore"-Modellbauer mögen mir manchen Kompromiss deshalb bereits heute nachsehen! Wie bei meinem Modellbau üblich: Zuerst muss mir persönlich eine Sache gefallen, wenn es dann anderen auch gefällt, ist das erfreulich. Aber ich weiß, dass es Modellbauer vom Feinsten gibt, deren Akribie, deren Wissen sowie deren Können bewundernswert sind - mit denen ich mich aber nicht messen möchte und auch nicht kann.

Gebäude/Figuren/Fahrzeuge
An Gebäuden wird es eine Güterabfertigung geben sowie ein Lagerhaus aus Holz.
Militär-Fahrzeuge und Figuren in 1:32 werden überwiegend (teils farblich und im Detail modifizierte) Fertigmodelle sein von Forces of Valor, Andrea Miniatures, Preiser und Atlas.

Als 1:32-Eisenbahnmodelle kommen Spur-1-Modelle (Metall) von KISS (Reichsbahn BR 95 und BR 58) sowie Waggons von Märklin, Hübner und KM1 zum Einsatz. Schienenmaterial von Märklin. Zusätzlich plane ich eine evtl. angeschlossene Schmalspurbahn (Nenngröße 1e) mit einer KM1 VIK (die fuhr zwar nicht auf der Vorbild-Strecke, aber es gab dort eine französische Schmalspurbahn).

Größe des Dioramas
Das gesamte Diorama wird voraussichtlich aus vier Modulen je 1,00 m Länge und 0,50 m Tiefe bestehen.

BAUBEGINN

TEIL A) Lagerhaus
Zunächst wurde von mir nun das Lagerhaus gebaut.


Das Lagerhaus dient als Nebengebäude zu einem nordwestfranzösischen Bahnhof an der Strecke der Atlantikküste in Richtung Brest.
Holzlagerhäuser mit Natursteinfundament und -Rampe sieht man auch heute noch in der Bretagne und in der Normandie.



Aus Sperrholz werden sowohl Fundament und Rampe als auch der Rohbau des Lagerhauses erstellt.






Fundament und Rampe müssen mehrschichtig mit Modelliermasse (grau eingefärbt) verputzt werden.





Nach dem Austrocknen sind mit Schleifpapier und Cutter die Konturen zu verfeinern. Sodann wird die Steinmodellierung graviert. Danach muss coloriert werden.

Nachfolgend als Beispiel die Treppe zur Rampe, einmal als grobe Modellierung, danach fertig modelliert, graviert und coloriert:






Das Gebäude wird mit Holzplatten beplankt (genutete Decksbeplankung aus dem Handel, z. B. http://www.modulor.de/) und mit Dach-Platten eingedeckt. Die Wände beizt man.
Seitlich ist ein Fenster eingebaut (Zapf-Modell); die Frontseite zum Gleis erhält ein großes Schiebetor, das man aus Decksbeplankung und Leisten anfertigt.





Das fertige Modell (es fehlen noch Sparrenimitation, Firstabdeckung, Unkrautbegrasung zwischen den Steinen, Plakate an der Lagerhauswand und noch eine abschließende Verwitterung!!):







Erste Stellprobe mit Zubehör/Figuren:










So hätte ein zeitgenössisches Foto aussehen können:


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RE: BAUBERICHT: Fahrdiorama mit historischem Background (WWII - 1943)

#2 von Scio , 20.04.2015 15:25

Hallo -
noch ein paar Fotos.

Das zweite (Haupt-)Gebäude des Fahrdioramas ist diese Güterabfertigung (aus einem hässlichen Plastik-Bausatz modifiziert und tüchtig coloriert/verwittert):






Abgebildeter Güterwaggon ist der "Kassel" von HÜBNER (von mir verwittert).







So werden die Gebäude gruppiert:



Unten eine Stellprobe als Nebenszene an der Güterabfertigung:
Der Küchenwagen der Versorgungskompanie.


Dazu muss man wissen, dass - entgegen der typischen Annahme - die Wehrmacht zu einem ganz erheblichen Teil gar nicht motorisiert war, sondern insgesamt im WWII rd. 2,7 Millionen (!) Pferde *) bei der Wehrmacht als Truppenpferde eingesetzt waren. Entsprechend groß waren die Verluste. Es waren manchmal monatlich über 30.000 tote Pferde zu beklagen.

*) QUELLE: siehe Germany's Armed Forces in the Second World War: Manpower, Armaments, and SupplyAuthor(s) aus: Larry T. Balsamo: The History Teacher, Vol. 24, No. 3, 1991, S. 267


Historische Fotos:







Fotos aus dem Bundesarchiv (Heeresfeldwagen).




Die Bahnhofsszenerie wird deshalb auch Berittene sowie den bespannten Küchenwagen (alle Modelle von Andrea Miniatures) beinhalten.





Details Küchenwagen (1:32-Andrea-Modell):


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RE: BAUBERICHT: Fahrdiorama mit historischem Background (WWII - 1943); hier: Rollmaterial

#3 von Scio , 27.05.2015 10:34

Hallo -
zur weiteren Komplettierung dieses Threads hier hänge ich Fotos der KISS-Reichsbahn-Baureihe-95 und der BR 58 an.

Diese Modelle wurden von mir bereits in anderen Threads vorgestellt:

KISS: Tenderlok BR 95 "Mammut" - ein bulliges Modell (hier auch Fotos der PROFORM BR 95!) (2).
BR 58: Märklin, KISS, SCHÖNLAU (2)









Hier beide zusammen:


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RE: BAUBERICHT: Fahrdiorama mit historischem Background (WWII - 1943); hier: Fahrzeuge

#4 von Scio , 04.06.2015 16:21

Hallo -
ich erwarb für mein Fahrdiorama zwei zeitgenössische Zivilfahrzeuge, die in den 1940er-Jahren (also in der Epoche, in der mein Diorama historisch angesiedelt ist) in Frankreich fuhren. Es handelt sich um einen Chevrolet-Personenwagen (Baujahr 1931) und ein Motorrad "Indiana" (Baujahr 1932); Modelle im Maßstab 1:32 von New Ray.

Beide Fahrzeuge werden als sog. Beutefahrzeuge in meine Darstellung integriert. Es war in der WWII-Zeit üblich, u. a. Zivilfahrzeuge zu "requirieren" (= für militärische Zwecke zu beschlagnahmen).




Fahrzeuge "frisch aus der Schachtel":






Fahrzeuge nun patiniert:









Als zeitgenössisches s/w-Foto:


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RE: BAUBERICHT: Fahrdiorama mit historischem Background (WWII - 1943); hier: Reichsbahn-Pferdetransportwaggon der Gattung Gvwh

#5 von Scio , 14.06.2015 13:18

Hallo -
für mein Thema benötige ich auch mehrere zeitgenössische Pferdetransportwaggons (sog. gedeckte Güterwagen der Sonderbauart "Stallungswagen").

Wie manchen Einsern bekannt sein dürfte, hatte KISS vor Jahren bereits einen solchen Waggon der Sonderbauart "Stallungswagen" für Spur 1 im Hochpreissegment angekündigt, aber - vermutlich weil die Nachfrage zu gering war - das Projekt leider wieder eingestellt.

Was also tun, wenn man sowas für sein Spur-1-Thema nutzen möchte?

Da kommt demnach nur Selbstbau - entweder komplett oder modifiziert - infrage.

Um ein solches "Nischenthemen"-Projekt anzugehen, fand ich bisher leider keine Originalfotos aus der WWII-Zeit *).

*) ERGÄNZUNG: Siehe in Beitrag # 9 das historische Foto eines vierachsigen Stallungswagens der Reichsbahn!

Mein Reichsbahn-Informant, der als Reichsbahnlokführer tätig war, berichtete mir, dass Pferde in der fraglichen Zeit oft in gedeckten Güterwaggons (sog. Verschlagwagen - wie das bekannte Spur-1-HÜBNER-Modell) verladen wurden (diese Waggons waren dann mit speziellen Anbindevorrichtungen für etwa acht bis max. zwölf Pferde versehen).

Auch sind - diesen Zeitzeugen-Angaben zufolge - alte zweiachsige Länderbahnwaggons (bekannt als "Wärmeschutzwagen") von der Reichsbahn für den Pferdetransport umgerüstet worden (weil diese Waggons eine gute Isolierung gegen Hitze und Kälte aufwiesen). Gar nicht selten sollen im WWII Truppenpferde in der warmen Jahreszeit allerdings auch in offenen Güterwaggons (Hochbordwaggons) angebunden transportiert worden sein.

Schließlich bediente sich die Reichsbahn auch der (alten) dreiachsigen preußischen Pferdetransportwaggons (im Grunde vom Fahrwerk her so wie die preußischen Abteilwagen bzw. auch die späteren sog. DB-Umbauwagen). Primärer Stallungswagen war der 1907 gebaute preußische dreiachsige Stallungswagen „Gnfwl Halle“ der Länderbauart für sechs Pferde (bei der Deutschen Reichsbahn als Wagengattung „Gvwhs Stettin“ eingeordnet).

Dreiachser-Pferdetransport-Waggons waren in Preußen auch als Privatwaggons verschiedener Gestüte für Vollblutrennpferde eingestellt (siehe Foto im Folgebeitrag # 6).

Bei der Reichsbahn gab es auch
Vierachser mit - man höre und staune - Schnellzugdrehgestellen (= bessere Federung, Geschwindigkeit bis 120 km/h = sog. Schnellläufer-Güterwagen!). Diese wurden 1935 seitens der Reichsbahn speziell im Hinblick auf Pferdetransporte für die 1936 stattfindenden Olympischen Sommerspiele neu eingestellt (es sollen vier Waggons gewesen sein, die im Regelfall jeweils nur vier Pferde plus Betreuer transportierten - Zuladung nur 3,5 t).

Die Vierachser sah man später noch bei der DB (gibt es als H0-Modell von Fleischmann sowohl in DB- als auch in Zirkus-Beschriftung, Gattung "Hkrs-v" - siehe dazu Foto im Folgebeitrag # 6). Die Dreiachser übernahm die Reichsbahn der DDR unter der Gattungsbezeichnung "Gvwhn".


Foto

des "Gvwh"-Dreiachser-Reichsbahn-H0-Modells "Magdeburg" (Ep. II) von FLEISCHMANN-ROCO;
hier urheberrechtlich zulässig im Rahmen der Produktvorstellung abgebildet!




Später mehr.

Wer "sachdienliche Hinweise" zu meinem Pferdetransportwaggon-Projekt liefern kann, evtl. sogar selbst ein solches 1-Modell baute oder einen 1-Waggon modifizierte, den bitte ich um Tipps!


Viele Grüße!
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RE: BAUBERICHT: Fahrdiorama mit historischem Background (WWII - 1943); hier: Pferdetransportwaggons

#6 von Scio , 14.06.2015 13:28

Foto

Gestüts-Pferdetransportwaggons der Preußenzeit (später von der Reichsbahn übernommen); hier: Dreiachser-H0-Modelle (Ep. I) von LILIPUT;
urheberrechtlich zulässig im Rahmen der Produktvorstellung abgebildet!






Foto

Ehemaliger Vierachs-Pferdetransportwaggon der Reichsbahn, übernommen von der DB (H0-Modell von FLEISCHMANN-ROCO);
urheberrechtlich zulässig im Rahmen der Produktvorstellung abgebildet *).

*) ERGÄNZUNG: Siehe in Beitrag # 9 das historische Foto des vierachsigen Stallungswagens der Reichsbahn!





Privat-Pferdetransportwaggon "Cirkus Krone", eingesteltl bei der DB (H0-Modell von FLEISCHMANN-ROCO);
urheberrechtlich zulässig im Rahmen der Produktvorstellung abgebildet!


Viele Grüße!
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RE: BAUBERICHT: Fahrdiorama mit historischem Background (WWII - 1943); hier: "Wärmeschutzwaggon" als Pferdetransporter.

#7 von Scio , 14.06.2015 17:08

Hallo -
wie oben schon angesprochen, wurden bei der Reichsbahn auch (alte) Wärmeschutzwaggons, die in der Länderbahnzeit z. B. für Fleisch- und Buttertransporte (Kühlung mit Stangeneis!) gebaut wurden, verwendet.

Ich schrieb:
"Auch sind - diesen Zeitzeugen-Angaben zufolge - alte zweiachsige Länderbahnwaggons (bekannt als "Wärmeschutzwagen") von der Reichsbahn für den Pferdetransport umgerüstet worden (weil diese Waggons eine gute Isolierung gegen Hitze und Kälte aufwiesen)."

Nachfolgend ein entsprechender Modell-Waggon (das ist das MÄRKLIN-Spur-1-Modell Nr. 5837) im "Vorher-Nachher-Modus";

a) "Frisch aus der Schachtel" und

b) von mir bereits patiniert (ein paar Kleinigkeiten - wie die Räder - sind noch zu verbessern; auch die Beschriftung wird noch geändert).


















Metallfigur in 1:32 v. ATLAS (hier als typisches s/w-Foto der 1940er Jahre!):





Allgemein möchte ich aus meiner Sicht anmerken, dass dieses Märklin-Modell (wie andere ältere Märklin-Modelle auch) recht befriedigend detailliert ist. Man sieht dies bei diesem Modell im "frischen" Zustand gar nicht großartig, aber durch die Patinierung gewinnen solche Modelle und man sieht dann auch wichtige Kleinigkeiten, z. B. die Türbeschläge, Verriegelungen usw.



Zur epochegerechten Verwitterung von solchen Waggons:

Weißes Modell-Rollmaterial ist stets eine Herausforderung, denn schnell mag man ein "Zuviel" an Patina aufgetragen haben. Allerdings waren diese Vorbild-Waggons (mit Holzwänden) in der WWII-Zeit durchweg verdreckt, teils war am Metall Farbe abgeplatzt, das Metall angerostet. Das ergibt sich u. a. auch aus der gesamten Versorgungsituation dieser Zeit, denn Farbe war knapp und auch zeitlich wurden Neuanstriche durchweg nicht innerhalb der normalen Fristen ausgeführt (bei den Länderbahnen und später auch bei der DRG wurden die Wärmeschutzwagen normalerweise stets alle zwei Jahre sauber weiß lackiert, um die Sonneneinstrahlung zu reflektieren; diese Anstrichfristen waren auf den Waggons vermerkt).

Beim Modell sieht man - wie bei damaligen Vorbildwaggons - insofern viel mehr Rost/Kantenrost usw. als in normalen Bahnzeiten zulässig gewesen wäre - zwei Vergrößerungen der Modellpatinierung:






Zum Vorbild:




Verwitterte Federn, Räder, Bremsen usw. beim Vorbild = Vorlage zum Patinieren:


Quelle: Aus einem Foto von Markus Hellwig.


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RE: BAUBERICHT: Fahrdiorama mit historischem Background (WWII - 1943); hier: "Wärmeschutzwaggon" - Patinierung!

#8 von Scio , 15.06.2015 14:34

Hallo -
den Wärmeschutzwaggon optimierte ich verwitterungsmäßig noch etwas.

Solche Patinierungen sind bei mir und sicher auch bei anderen Modellbahnern, die realistisch colorierte Modelle bevorzugen, ein "schleichender" Prozess, denn man sieht oft nach einer gewissen Betrachtungszeit neue (meist kleine) Ungereimtheiten, die es zu verbessern gilt. Hier wurde jetzt insbesondere das Fahrwerk noch mit Bremsstaub und hellen Dreck-/Sandspuren versehen.

Die 1:32-Figuren geben zudem die Größenverhältnisse Mensch:Waggon an.





So gefallen mir die Räder schon besser:











Auch beim Rost gibt es meist noch etwas nachzuarbeiten - vergrößerte Fotos zeigen "entlarvend" am besten die noch zu optimierenden Ungereimtheiten. Was aber beim Modell auf der Anlage durchweg kaum auffällt.

Die meisten Patinierer zeigen aus diesem Grund auch selten Großaufnahmen von Details der verwitterten Modelle, denn schließlich ist für den Betrachter auf der Anlage die Gesamtwirkung des Modells maßgebend. Ich selbst möchte aber auch in vielen Details Realistisches entdecken. Ob das dann aber beim Verwittern immer optimal gelingt, ist eine ganz andere Frage .... es ist eben auch ein stetiger Lernprozess.












Nochmals ein Vergleich zwischen patiniertem und unpatiniertem Modell:






Der patinierte Wärmeschutzwaggon im Verband mit anderen patinierten Güterwaggons:






"In freier Wildbahn" - Güterzug mit BR 58 samt Vorspann BR 95:






Meine beiden "Kraftpakete" von KISS:






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RE: BAUBERICHT: Fahrdiorama mit historischem Background (WWII - 1943); hier: Vierachsiger Stallungswagen der Reichsbahn.

#9 von Scio , 16.06.2015 10:53

Hallo -
zur Info hänge ich an:

> Flyer der Reichsbahn von 1937 (Cover) und
> Foto (aus diesem Werbeflyer von 1937) mit vierachsigem Stallungswagen;

Quelle/Fundstelle: Thomas Noßke.





1. Klasse-Stallungswagen mit Personenabteil und Anbindeboxen für je drei Pferde.


Allgemein sei noch im Hinblick auf die Transportpraktiken hinzugefügt, dass die oben erwähnten Wärmeschutzwagen - anders als Stallungswagen und Verschlagwagen - für den Pferdetransport vergleichsweise niedrig waren sowie eine nur flache Dachwölbung und nur eine Türhöhe von 2,10 m aufwiesen. Es konnten damit durchweg nur mittelgroße Pferde transportiert werden.


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RE: BAUBERICHT: Fahrdiorama mit historischem Background (WWII - 1943); hier: 3-Achs-Stallungswagen auf Basis Abteilwagen?

#10 von Scio , 16.06.2015 17:51

Hallo -
wie geht´s nun weiter in puncto Stallungswagen-Modell?

Mir kam der Gedanke, evtl. einen dreiachsigen Stallungswagen auf Basis eines Dreiachs-Abteilwagens - in grober Anlehnung an das dreiachsige Vorbild - herzustellen. So ähnlich wie der "Gvwh"-Reichsbahn-Dreiachser "Magdeburg" (siehe Abbildung des H0-Modells oben im Beitrag # 5).

Wäre sicher nicht exakt vorbildgerecht hinzubekommen. Ich vermute, dass diese Idee auch noch nie von einem Einser umgesetzt wurde. Zu exotisch allemal!

Man könnte - mit viel Fantasie (!) - die Bordwände und Türen der Märklin-Wärmeschutzwagen modifizieren und als Ersatz für die Abteil-Seitenwände einbauen.







Man brauchte dazu den Abteilwagen plus zwei komplette Wärmeschutzwagen - alles müsste zerlegt werden usw. Aber diese Idee verwarf ich nun wieder, wenngleich sie nach wie vor in meinem Kopf herumspukt ....









Der preußische Abteilwagen sollte eigentlich für mein Thema umfunktioniert/umbeschriftet werden in einen Reichsbahnwaggon für den Personentransport.


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RE: BAUBERICHT: Fahrdiorama mit historischem Background (WWII - 1943); hier: Wärmeschutzwaggons (Patinierung Böden + Fahrwerk).

#11 von Scio , 17.06.2015 20:15

Hallo -
ich komme zurück auf die Wärmeschutzwaggons. Bei meinem Thema werden drei dieser Waggons im Güterzug laufen. Beim Vorbild war es häufig so, dass mehrere dieser Waggons als Teil eines Versorgungszugs zusammenliefen (beladen mit Lebensmitteln wie Fleisch, Butter und sonstigen leicht verderblichen Produkten).

Zwei meiner Modelle sind jetzt bereits epochegemäß patiniert, siehe Foto:



Beide Modelle sollen epochemäßig ähnlich aussehen, aber natürlich nicht gleich; das rechte Modell wurde deshalb stärker verwittert.
Sorry, liebe Kollegen, für die Klauenkupplungen - besser sieht´s fotografiert mit Originalkupplungen aus, ich weiß - muss irgendwann alles umrüsten.



Zudem experimentierte ich mit den Bödencolorierungen in diesen Modellen. Die Märklin-Modelle besitzen hässliche weiße (!) Plastikböden. Daraus optisch Holz zu machen, das war mein Ziel.

Zwei Boden-Versionen patinierte ich, wobei mir die dunkle Version am besten gefällt. Ich werde noch Mini-Risse und Abschürfungen in den Holzboden einbringen.








Das Fahrwerk zu patinieren ist immer mit unterschiedlichen Herausforderungen verbunden. Bei meinem US-Thema in Null bevorzuge ich stets "satte" Rosttöne, weil die Vorbild-US-Waggons oft in ziemlich miserablem Zustand sind/waren. Auch die WWII-Epoche verträgt mehr Rost als normal. So probierte ich zum x-ten Male (!) neue Farbmixe aus, um das Fahrwerk dieser Märklin-Modelle für meine optischen Ansprüche rostig und metallisch überzeugend zugleich darzustellen. Die Bremsbacken sind z. B. bei diesen Märklin-Modellen schieres Plastik, da ist es nicht so einfach, dies "metallisch" wirkend hinzubekommen - wie es mein Ziel jetzt war.



Jeder Patinierer hat so sein eigenes "Geheimrezept".

So sieht´s jetzt bei mir aus, ein Mix aus vier Farben (braune, sandfarbene und graue Acrylfarben und Rost-Acryl-Washing), aufgetragen in unterschiedlichen Arbeitsgängen.

Bin erst mal zufrieden damit.




Ich zeige dazu vergleichsweise riesige Detailfotos (am Modell ist das alles bekanntermaßen extrem viel kleiner):










Man muss andererseits den Märklin-Konstrukteuren, die vor 25 Jahren diese Modelle entwarfen/bauten, ein Kompliment machen. Trotz Plastik ist die Detaillierung sehr gut, was man z. B. an der Federungs-Aufhängung in der folgenden Vergrößerung sieht.

Am Modell ist dieses winzige Teil selbst kaum auffallend, aber dennoch "schön" für Modellfetischisten (wie mich - und andere sicher auch), wenn man es in der Vergrößerung so anschaut!





Was die realistische Rostpatinierung betrifft, so braucht man schon Geduld und mehrere Arbeitsgänge, um das farblich hinzubekommen. Hier noch als Beispiel bei diesen Modellen ein angerostetes Eckprofil (das die Waggonwände hält):



Man sieht auch vorstehend wieder, z. B. an der Schraubennachbildung, wie exakt das Märklin-Modell konstruiert wurde!


Viele Grüße!
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RE: BAUBERICHT: Fahrdiorama mit historischem Background (WWII - 1943); hier: Abteilwagen (Patinierung 1. Stadium).

#12 von Scio , 18.06.2015 10:28

Hallo -
den preußischen Abteilwagen werde ich nicht in einen Stallungswagen umbauen, sondern - wie geplant - als umbeschrifteten DRB-Truppentransportwaggon einsetzen.
Zum Thema "Umbeschriften":
Interessant ist beim Anblick des folgenden zeitgenössischen Fotos von 1941 (Fotograf unbekannt), dass dieser (ehemals preußische) Pw3-Gepäckwaggon lediglich mit übertünchtem "DRG-Emblem" dekoriert wurde und keine weitere DRB-Beschriftung erkennbar ist.



Hinweisen möchte ich nochmals darauf, dass - wenn bei mir hier von "Reichsbahn" die Rede ist, dann wird darunter durchweg die "DRB" nach dem Gesetz vom 10.2.1937 verstanden.

Siehe dazu auch diesen Thread hier im Forum:
DEUTSCHE REICHSBAHN - Allgemeines, u. a. Begriff, Abkürzungen, unterschiedliche Embleme, Details zur Beschilderung usw.


Truppentransporte fanden im WWII mit allen nur denkbaren Waggons statt. Sowohl alle zur Verfügung stehenden alten Personenwagen als auch gedeckte Güterwaggons wurden eingesetzt.

Welche deutschen Personenwagen in der gesamten Epoche II zur Verfügung standen, zeigt eine überblickhaft ganz nützliche Seite mit N-Bahn-Modellen:
http://trains.manvell.org.uk/n-scale/coaches-ep2.htm



Nachfolgend das erste Stadium des Patinierens. Der Waggon soll epochegerecht abgenutzt und erkennbar staubig/dreckig aussehen.


Modell "frisch aus der Schachtel":




Modell im ersten Patinierstadium; Fahrwerk und Dach sind fertig; Seitenwände sind nur vorcoloriert:





Blick in den verwitterten Fahrwerksbereich:





Wie im Vorbeitrag bereits erwähnt, auch hier bei diesem Modell hat Märklin präzise konstruiert. Selbst die Schrauben der Trittbrettbefestigungsstreben sind wiedergegeben, obwohl man sie eigentlich beim Gesamtanblick des Modells kaum wahrnimmt:


Viele Grüße!
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RE: BAUBERICHT: Fahrdiorama mit historischem Background (WWII - 1943); hier: Abteilwagen (Patinierung End-Stadium).

#13 von Scio , 18.06.2015 16:05

Hallo -
nun zeige ich den (weitgehend) abschließend verwitterten Abteilwagen.

Zu berücksichtigen ist, dass diese (Holzkern-)Waggons in den 1940er Jahren mehr oder weniger aus Alt-/Reservebeständen seitens der Reichsbahn für den Truppentransport eingesetzt wurden. Solche Waggons waren äußerlich ungepflegt, teils geflickt, durch Nässeeinwirkung ausgeblichen und im Wesentlichen vorwiegend nur fahrwerks- und bremsmäßig instandgesetzt worden.

Zunächst der Waggon unpatiniert:





Jetzt im Endstadium verwittert:






Details
(in dieser Vergrößerung treten z. B. die Karosserie-Nässeschäden (sog. Wasserkränze, weißlich; z. B. seitlich und unten an den Türen) deutlicher hervor als beim Gesamtanblick wahrnehmbar:






Gesamtanblick in der Natur:



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RE: BAUBERICHT: Fahrdiorama mit historischem Background (WWII - 1943); hier: Versorgungsleistungen/Verpflegungszüge.

#14 von Scio , 18.06.2015 17:41

Etwas zur Information über die Versorgungsleistungen (der Wehrmacht im WWII)!

Wenn man sich mit der Modellbahn beschäftigt, so ist dies einerseits und meist auch primär klar spielerisch motiviert, denn man will sich schließlich entspannen mit Freude an den Modellen und am Selbstgeschaffenen.

Aber – wie bei meinem Projekt – interessiert man sich in der Regel mehr oder weniger auch für das historische oder (bei den modernen Epochen) aktuelle Umfeld der Bahn.

Wer z. B. eine detaillierte Bekohlungsanlage mit Betriebsgeschehen in 1:32 nachbaut, hat ein schönes Projekt vor Augen, das im Grunde politisch völlig neutral ist. Eine attraktive Sache zur Entspannung.

Dabei stehen überwiegend Technik und Betriebsgeschehen im Vordergrund – weniger oder gar nicht das poltische Umfeld in dem sich Technik bewegt(e). Schon etwas anders sieht´s in der frühen Epoche III aus, das ist die "Adenauer-Zeit" - da hat man durchweg auch die Gründerjahre mit vielen geschichtlich bedeutsamen Dingen im Kopf - bis zur Gestaltung der Anlage mit zeitgenössischen Wahlplakaten der 1950er Jahre.

Für die späte Epoche II lassen sich aber Technik und politisches Umfeld schon gar nicht trennen. Man ist (so es einen interessiert!) genötigt, sich auch etwas intensiver um die Hintergründe zu kümmern, sie zu verstehen und seine Bahn in diesen Geschichtskreis einzuordnen. Dabei muss man sicherlich aufpassen, dass das Spielerische nicht durch geschichtlich Negatives – wie es unzweifelhaft der WWII und die seinerzeitge Politik waren und sind – dominiert wird. Ich selbst bin an Technik, Optik und betrieblichem Geschehen der damaligen Zeit interessiert.

Hier ein paar historische Fakten zu Versorgungsleistungen der Reichsbahn und Wehrmacht im WWII:

Die Wehrmacht (unterteilt in verschiedene Heeresgruppen, diese wiederum in Armeen, Korps und Divisionen) unterhielt große Verpflegungsmagazine. Von dort wurden die Verpflegungsmittel mit Verpflegungszügen der Reichsbahn zu den Armee-Verpflegungslagern transportiert. Oft Züge mit 30 Zweiachsern (insges. je Zug rd. 450 Tonnen Anhängelast).

Die Armee-Verpflegungslager richteten hinter den Divisionen Verpflegungsumschlagstellen oder Verpflegungszweiglager ein. Den Transport der Verpflegung dorthin erledigten die Nachschubkolonnen der Armee.
Von den Verpflegungsumschlagstellen holten die Divisions-Nachschub-Kolonnen die Verpflegungsmittel für ihre Division ab und brachten sie zu den vom Divisionsverpflegungsamt betriebenen Verpflegungsausgabestellen. Hier holten die Verpflegungstrosse der Truppe die Lebensmittel ab und brachten sie zu den Feldküchen *).

*) Quelle, u. a.: Windisch, Josef: Die Deutsche Nachschubtruppe im Zweiten Weltkrieg. Rosenheim 1953.

Frischverpflegung (Fleisch, Gemüse, Obst, manchmal Mehl) wurde nicht selten auch direkt im Operationsgebiet durch die Verpflegungsämter angekauft oder beschlagnahmt.

Sieht man sich die Zahlen an, so wird deutlich, welcher enorme Aufwand die Wehrmachts-Versorgung im WWII darstellte. Aus den zunächst nur sieben Divisionen des sog. 100.000-Mann-Heeres der Weimarer Republik waren nach 1939 zunächst über 100 Divisionen geworden. Im Laufe des WWII wurden es (einschl. verbündeter Einheiten) über 350.

Je Soldat waren täglich rd. 2 Kg Verpflegung notwendig. Bei einer Truppenstärke je Division von durchschnittlich 15.000 Mann sind das 30 Tonnen Lebensmittel am Tag (je Division).
Einfach – grob kalkuliert – umgerechnet auf das Ladegewicht **) bzw. das Zuladungsvermögen von Wärmeschutzwagen oder anderen gedeckten Güterwagen mussten alleine für nur eine Division ca. 10 Güterwaggons pro Tag mit Lebensmitteln bereitgestellt werden. Das ist allerdings nur eine theoretische Zahl, denn – wie schon erwähnt – im Operationsgebiet wurden auch Lebensmittel beschafft, die demnach nicht per Zug erst antransportiert werden mussten.

**) Ladegewicht ist das Gewicht, über das der Waggon nicht oder nur innerhalb bestimmter Grenzen beladen werden darf. Das heißt, dieses ist das Waggon-Bruttogewicht.

Beispiel Wärmeschutzwaggon:




Ladegewicht 15.000 kg abzüglich Eigengewicht in Höhe von 11.860 Kg = Zuladung 3.140 Kg.


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RE: BAUBERICHT: Fahrdiorama mit historischem Background (WWII - 1943); hier: Zubehör Heeresfeldwagen/Bau des Modells.

#15 von Scio , 19.06.2015 16:04

Hallo -
zur Abwechslung mal wieder etwas Bastelei!
Nun begann ich damit, notwendiges Zubehör zu bauen, und zwar den ersten Heeresfeldwagen herzustellen.

VORBILD:





Was braucht man für solch ein Modell?

Es existiert ein alter Bausatz von REVELL in 1:35, den ich erwarb, um ihn mir erst einmal anzusehen. Alles ziemlich passungenau, aber ich verwendete aus diesem Bausatz trotzdem den Wagenkasten, der in etwa zu 1:32 passt. Die Teile Chassis samt der Räder des Bausatzes waren mir nicht kräftig genug. Dafür verwendete ich Teile des SIKU-Leiterwagens.

Bausatz Revell 1:35:


Leiterwagen Siku 1:32:





Bau-Ablauf:

Der SIKU-Leiterwagen wurde zunächst mit der DREMEL-Trennscheibe passgenau zerschnitten. Den Leiteraufbau kann man entsorgen, der wird nicht benötigt.



(Hinweis für Ungeübte, die´s nachmachen möchten: Stets Schutzbrille tragen, da im Chassis des SIKU-Modells Metalleinlagen durchtrennt werden müssen; zudem bei Verwendung der biegsamen Welle äußerste Vorsicht, denn beim etwaigen Ausrutschen ist schnell ein Finger oder sonstwas verletzt).


Beide Teile provisorisch angefügt:





Als Stellprobe mit Revell-Wagenkasten:





Größenverhältnis zum Waggon:





Es folgte nun das Zusammenkleben der beiden Wagenunterteile sowie das (zunächst noch provisorische) Aufsetzen des Wagenkastens samt Planenabdeckung. Ich arbeite für solche Verbindungen am liebsten mit Stabilit 2K-Kleber, da man damit auch gleichzeitig Spalten schließen kann und dieser Kleber nach kurzer Zeit kraftvoll abbindet.

Produkt Stabilit:


Danach wurde das Modell mit Acryl-Lack (drei Farben; matt; von SparVar) lackiert und (vor-)verwittert sowie erst einmal für ein Foto mit den (nur bedingt geeigneten) Siku-Pferden als Zweispänner zugerüstet.







Vorbild (Quelle: Bundesarchiv):



Vergleicht man das Modell mit dem Vorbild, dann ist z. B. die Plane beim Vorbild über die Bracke gezogen. Beim Modell wirkt die Bracke dadurch zu hoch. Ich muss noch eine neue Plane herstellen, die über die Bracke reicht und dort vorbildentsprechend verzurrt wird. Werde dazu Alu-Folie mit Zellstoff und Leim nutzen.

Zur Beschriftung:
Bei einem Museumsmodell zu sehen - 1.000 Kg Tragkraft (= Ladegewicht = Bruttogewicht) - Ausschnitt aus einem Foto von Galenbeck.

Hier sieht man auch die Überlappung der Plane über die Bracke, was zur Wasserableitung wichtig ist. Insofern ist die Plane des Revell-Modells ungeeignet und leider das Produkt eines nicht 100-%ig kundigen Bausatz-Konstrukteurs.


Später nach kompletter Fertigstellung (Wagenkasten muss auch noch nach hinten verschoben und angeklebt werden, Anspannung ist nicht korrekt, Patinierung gefällt noch nicht usw.) dazu mehr.

Noch als Erläuterung für technisch Interessierte: Es gab - neben den "altmodischen" Heeresfeldwagen - später im WWII auch den Heeresfeldwagen 7 aus Stahl mit Gummibereifung. Dieser konnte auch von Kfz gezogen werden. Es gibt diesen Wagen auch als 1:35 Bausatz:


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RE: BAUBERICHT: Fahrdiorama mit historischem Background (WWII - 1943); hier: Zubehör Opel Blitz von FOV.

#16 von Scio , 20.06.2015 10:29

Hallo -
im Fahr-Diorama verwendet werden verschiedene Straßen-Fahrzeuge. So u. a. auch der legendäre Opel-Blitz (3 t, Allrad), den Forces of valor sehr gefällig in verschiedenen Wehrmachtsversionen als 1:32-Fertigmodell herausgebracht hat.







Für Modellbahner ohne Militärambition kann dieses Fahrzeug auch als Zivilfahrzeug für Epoche IIc sowie für die Nachkriegszeit IIIa verwendet werden. Das folgend abgebildete Modell wurde als Zivilfahrzeug umcoloriert; es fehlt noch eine Zivilbeschriftung auf der Tür ("Baugeschäft Karl-H. Klawutzke" o. Ä.)











> Die entsprechenden Modellauflagen laufen aus, es sind im Handel zur Zeit nur noch Restbestände lieferbar!









Auch der Sanitäts-Opel-Blitz mit Kastenaufbau lässt sich gut als Zivil-Lieferwagen umcolorieren/umbeschriften (im Hintergrund zu sehen das Metallmodell - annähernd 1:32 - der dreimotorigen "Tante JU" = JU 52):





Im Hintergrund abgebildet die Spur-1-BR-18520 der DRB von KM1:




Wer sich für das Vorbild des Opel Blitz interessiert, dem empfehle ich folgendes Sachbuch von Henry Hoppe:


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RE: BAUBERICHT: Fahrdiorama mit historischem Background (WWII - 1943); hier: Zubehör "Modell-Plane" basteln!

#17 von Scio , 20.06.2015 16:10

Hallo -
vermutlich verfügen etliche Modellbauer über eigene (möglicherweise sogar bessere) Rezepte zur Herstellung einer Modell-Plane.

Manchmal, so sah ich, wird aus Textilien eine Modell-Plane gebastelt. Das ist auch gut möglich, hat aber zumeist den Nachteil, dass Textilstruktur und Gewebe nie ganz glatt zu bekommen sind und - vor allem - Textilplanen nicht (so wie Zellstoff) die feinen, maßstäblich exakten Falten werfen. Textilplanen wirken mir persönlich zu grob (wenngleich dies wiederum nur aus der Nähe wahrnehmbar ist). Manche verwenden auch Frischhaltefolien, die lackiert werden. Auch mit Klarlack und Zellstoff lassen sich Planen herstellen. Also, jeder nach seinem Geschmack!

Ich zeige nachfolgend in zehn Schritten, wie ich mit ganz einfachen Mitteln aus Zellstoff für den Heeresfeldwagen eine neue Plane bastelte. Wer das Planenbasteln versucht, wird überrascht sein, wie verblüffend echt die Plane am Ende der Bastelei wirkt. Wenn es nicht gelingt: Ab in den Müll und die nächste Plane gebastelt - denn kostenmäßig sind das Centbeträge, die jeder verschmerzen kann.

TIPP:
Dieses Planenbasteln eignet sich auch sehr gut zur Beschäftigung von übermäßig passiven und TV-hörigen Sprößlingen. Denn durch Planenbasteln kann man alle möglichen Spielzeugsachen wie Ladeflächen von Spielzeug-Lkws ebenfalls "aufrüsten" - und die Kleinen erfreuen sich am Selbstgeschaffenen für wenig Geld. Vorsicht natürlich mit scharfem Werkzeug, Heißluftpistole usw. - das darf bei kleineren Kindern alles nur unter Anleitung genutzt werden. Ich erwähne es nur, weil heuzutage Vorsicht nicht immer selbstverständlich ist!





















Modell-Plane aufgelegt:



Nach der gleichen Methode kann man alle denkbaren Planen für den Modellbahnbetrieb basteln, z. B. Abdeckplanen für Maschinen, die auf Rungenwagen transportiert werden; Planen, unter denen man Holz lagert; Planen zur Abdeckung einer Lkw-Pritsche u. Ä.

Die Befestigung der Planen an den Bracken beim Vorbild geschah meist mit starken Seilen, Ketten oder provisorisch mit Draht. Das sollte bei der Modell-Plane erst nach dem vollständigen Durchtrocknen vorgenommen werden, da das Material sonst reißen könnte. Dazu ist feiner Draht, den man vorher grau-grün coloriert, geeignet - was einige Fingerfertigkeit vorausetzt. Auch mit Takelgarn von KRICK lässt sich eine Plane vorbildähnlich befestigen. Man muss dazu vorbereitend kleine Löcher in die Plane bohren (weshalb es vorteilhaft ist, wenn die Alufolie unter dem Zellstoff gut an diesem haftet, da das Zellstoff-Material sonst schnell ausreißt).

Dieser 0,4-mm-Draht ist flexibel genug, wenn man es mit Draht machen will (auf dem folgenden Foto sieht man oben, wie der Draht zunächst erst einmal versuchsweise und gar nicht akkurat durch eine Plane gezogen wurde):



Meine aktuelle (allerdings noch nicht 100%ig befriedigende!) Lösung sieht wie folgt aus:

Die Planenbefestigung, die so aussehen soll, als wenn ein Abspann-Seil abwechselnd durch entsprechende Ösen der Plane durchgezogen wurde, bastelte ich nun aus Elektrotackerklammern. Die handelsüblichen Klammern wurden dazu zunächst mit Acrylfarbe coloriert, dann auf 0,8 mm abgelängt und durch passgenau vorgebohrte Löcher der Plane und der (Kunststoff-)Bracke gesteckt.

Ähnliches Befestigungsprinzip wie bei manchen Vorbildwagen:



Werde meine Planenbefestigung allerdings nochmals ändern; das ist erst einmal ein Versuch:


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RE: BAUBERICHT: Fahrdiorama mit historischem Background (WWII - 1943); hier: Zubehör "Heeresfeldwagen 2" basteln und bespannen!

#18 von Scio , 22.06.2015 15:55

Hallo -
wenn man ein Fahr-Diorama baut - egal welches Haupt-Thema angesagt ist - hat man sich stets auch mit Neben-Themen zu beschäftigen. Ich finde sowas reizvoll, weil man so vieles erarbeitet, was über den eigentlichen Kern des Modellbahnhobbys hinausreicht.

Diese Neben-Themen kann man mehr oder weniger exakt umsetzen, was schließlich jedem Modellbauer selbst überlassen ist.

Allerdings sind diese Neben-Themen (sprich "Zubehör") m. E. so ein bisschen auch das "Salz in der Suppe" eines Dioramas, denn das Haupt-Thema, die Spur-1-Bahn, in einem nicht sehr ansehnlichen, groben Umfeld wäre mir persönlich etwas zu fade. Wer also z. B. eine Bekohlungsanlage exakt darstellen möchte, wird (neben Echtkohle) auch ein Kranmodell u. Ä. sehr bewusst - und möglichst einigermaßen vorbildgetreu - auswählen und einbauen. So geht es mir mit der Militärausstattung, aktuell mit dem Heeresfeldwagen.

Das von mir gebaute Modell stellt den "Heeresfeldwagen 2" dar (erkennbar an den sieben Feldern der Seitenbracke; der "Heeresfeldwagen 1" war demgegenüber kürzer und hatte nur sechs Felder).

Bespannt war der schwere Heeresfeldwagen vorzugsweise mit vier Pferden (zwei sog. Stangenpferde und zwei Vorderpferde = Vierspänner). Lenkung des Gespanns sowohl vom Bock aus als auch (in der Regel) durch ein oder zwei Reiter, die auf den links angespannten Pferden ritten (diese Pferde trugen nicht nur ein Zuggeschirr, sondern auch einen Sattel).

Vorbildfoto (Quelle: Bundesarchiv, Fotograf unbekannt):




Folgende Zeichnung verdeutlicht die Anspannung, allerdings sind die links angespannten Pferde in dieser Abbildung - vorbildwidrig - ohne Sättel skizziert!

Abb. aus der Publikation "Deutsche pferdebespannte Feldwagen" v. R. Frank + E. Backer


Abb. aus der Publikation "Die bespannten Truppen der Wehrmacht" v. Klaus Christian Richter:




Mein Heeresfeldwagen-Modell wird demnächst so bespannt (Anspannung allerdings mit Kummetgeschirr - nicht mit Sielen-/Brustblattgeschirr):



Hier noch zwei Fotos mit Vierspännern der Wehrmacht - allerdings mit sog. Lebensmittelwagen, die aus einem Vorderwagen (genannt "Protze") und einem daran angekuppelten Hinterwagen bestanden:







Wer sich mit diesem Thema näher befassen möchte, dem empfehle ich die Publikation von Wolfgang Fleischer:




Nach diesem Ausflug ins Neben-Thema komme ich auf das "Kernthema" zurück -
das folgende historische Foto (Quelle: Bundesarchiv) zeigt Niederbordwagen der DRB. Diese belud man mit Feldwagen - zum Transport in ein WWII-Operationsgebiet:


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RE: BAUBERICHT: Fahrdiorama mit historischem Background (WWII - 1943); hier: Zubehör "Heeresfeldwagen 2"!

#19 von Scio , 26.06.2015 18:47

Hallo -
auf meinem Zubehörprogramm stehen zur Zeit die Pferde, um sie feldwagenmäßig anzuspannen. Dazu sind die 1:32-Metallmodelle (von Atlas) per Hand zu colorieren. Für einen Zweispänner sind versuchsweise bereits zwei Braune weitgehend fertig coloriert.

Ein erster Schnappschuss, nur als Stellprobe:




Die Pferde vergrößert:



Gut detaillierte 1:32-Figur von Forces of valor:


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