+++ KISS Re 6/6 (Foto: Scio) Anlage Jorissen

Baubericht: Opel-Blitz wird Tank-Lkw der Epoche II ( d r e i unterschiedl. Modelle!)

#1 von Scio , 27.06.2012 21:15

Hallo -
über nichts Spektakuläres möchte ich berichten, sondern nur über das, was mir persönlich als bekennender Amateur ohne großartigen Modellbauer-Ehrgeiz (!) richtig Spaß macht:

Aus mehreren Bausätzen etwas "basteln", was mir gedanklich vorschwebt.
Nicht unbedingt nach einem konkreten Vorbild und schon gar nicht "sklavisch" nach irgendeiner Anleitung, sondern - so sagt der Rheinländer (und wohl auch der Berliner): "Frei nach Schnauze".

Also, was hatte ich vor? Was sollte es werden?

Ich brauche für mein Epoche-II/WWII-Diorama "Hafenbahn samt Trockendock" einen zeitgenössischen Tankwagen.
Es sollte nach mehrmaliger Überlegung ein Dreiachser werden, nicht unbedingt genau nach Vorbild.

Was bietet sich da anders an als ein Opel Blitz? Nichts!
Nun gab es bei der Wehrmacht den Opel Blitz als Tankwagen, als Bausatz oder Fertigmodell gibt es sowas in 1:32 aber nicht.

Wohl hat der Hersteller CMK einen Resin-Bausatz als Tank-Zurüstelement für 1:35-Opel-Blitze. Dieser Tankbausatz ist allerdings kein normaler Benzin- oder Dieseltank, sondern war für ein Spezial-Tankfahrzeug für Raketen (V2) in den 1940er Jahren im Gebrauch.

Siehe dazu diesen Thread hier im Forum:

Umbau Opel-Blitz zum Tankfahrzeug mit CMK-Resin-Bausatz in 1:35
Dieser Bausatz stand mir zur Verfügung.

Ursprünglich hatte ich vor, einen normalen WWII-Opel-Blitz von 21th Century (1:32 - inzwischen ausverkauft!) als Tankwagen umzubauen; hier eine Stellprobe:


Das passte aber irgendwie nicht!

Also überlegen .....

Mir stand zur Verfügung ein 1:32-"Maultier" (Opel Blitz mit Kettenantrieb v. 21th Century) und von Forces of valor ein 1:32-US-Lkw (Dreiachser aus dem WWII).



Das ist das "Maultier":



Hier der US-Lkw:


Vom Maultier brauchte ich das Frontfahrgestell samt Motor ....



... und das metallene Führerhaus:



Vom US-Lkw nahm ich das hintere Fahrgestell/Chassis samt Doppelachse:



Daraus sollte der dreiachsige Tankwagen gebaut werden ....


WIRD FORTGESETZT.



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RE: Baubericht: Opel-Blitz wird Tank-Lkw der Epoche II - 1. + 2. Arbeitsschritt

#2 von Scio , 27.06.2012 22:18

1. und 2. Arbeitsschritt

Zunächst ist als 1. Arbeitsschritt das Zusammenfügen der beiden Fahrzeugteile, die mit der Laubsäge aus den Ursprungsmodellen herausgeschnitten wurden, angesagt.

Am besten bewährt hat sich bei mir im Modellbau für solche Verbindungen, die Dauerbelastungen aushalten müssen, der 2-Komponenten-Kleber "Stabilit" v. Henkel. Dieser Kleber ist nicht "billig" (30 g etwa 10,00 €, 80 g rd. 20,00 €), hat aber den Vorteil, dass man mit ihm auch Spalten zukleistern kann, die man später abschleift und überlackiert.



Das ist nun der Chassis-Rohbau:



Man sieht hier, dass das Führerhaus etwas nach vorne "nickt", Kleber wurde zu schnell hart - aber es muss korrigiert werden. Damit das Fahrzeug auch nach Trocknen des Klebers waagerecht ausgerichtet werden kann, wird es mit der Heißluftpistole vorsichtig erwärmt - und dann kann es leicht gebogen werden. Gesagt - getan ...

Als 2. Arbeitsschritt stand die Beschäftigung mit dem CMK-Bausatz auf dem Programm.



Das ist kein schwieriger Bausatz, nur das Kunststoffmaterial "Resin" hat so seine Tücken, es ist spröde und Kleinteile neigen dazu, schnell zu brechen. Dies vor allem, weil man Gießkanten, die stehen blieben, nachdem der Hersteller die Modellteile aus der Form nahm, abschleifen muss. Dabei muss man vorsichtig agieren.
Ansonsten ist das Zusammenbauen unterste Bastler-Stufe .....

Nun war bei meinem Vorhaben nicht daran gedacht, den Originaltankwagen nachzubauen. Ein Teil der Bausatzkleinteile (z. B. die Aufstellkonstruktion für die Tanks)konnte wieder in die Bastelkiste zurück. Ich hatte gedanklich den Tank direkt - ohne weiteren Unterbau - auf das Chassis platziert, davon später mehr.

Zuerst einmal den Tank zusammenkleben; hier der erste Teil:



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RE: Baubericht: Opel-Blitz wird Tank-Lkw der Epoche II - 3. + 4. Arbeitsschritt

#3 von Scio , 27.06.2012 22:56

Als 3. Arbeitsschritt
folgt das Aufkleben des kompletten Tanks auf das Chassis des "Bastard"-Fahrzeugs:


Man sieht im Vergleich zum Original-Opel-Blitz auf der Hintergrundabbildung des Bausatzes, dass dieser "Bastard"-Dreiachser schon optisch etwas "kapitaler" daherkommt.

So soll es auch sein! Jetzt ist es kein 4 x 4 mehr, sondern ein 6 x 4!

Der 4. Arbeitsschritt
ergibt sich zwangsläufig daraus, dass man das Fahrzeug so "nackt" - nur mit Chassis und aufgelegtem Tank - nicht wirklichkeitsnah darstellen kann.
Es muss eine Pritsche her, auch Schutzbleche bzw. Kotflügel für die Doppelachse.
Was tun?

Nun, die Ladepritsche des "Maultiers" entsprach den Anforderungen. Sie musste mittig ausgeschnitten und an das US-Chassis angepasst werden.
Laubsägearbeit! Dann alles mit Stabilit aufkleben - fertig.






So sieht der "Bastard" schon mal etwas "angezogener" aus, aber das reicht natürlich nicht .....



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RE: Baubericht: Opel-Blitz wird Tank-Lkw der Epoche II - 5. Arbeitsschritt - Kleinarbeiten, Lackieren und Außenfotos!

#4 von Scio , 27.06.2012 23:40

Als 5. Arbeitsschritt folgen:

a) Anbringen der Bracken,
b) Befestigen der Reserveräder zwischen Führerhaus und Tank (2 Stück, da unterschiedliche Räder!),
c) Lackieren des Tanks und des Chassis in Wehrmacht-Grau.

Anschließend: Außenfotos.



So sieht der Dreiachser nun aus, es fehlt noch etwas Patina:


Hier zusammen mit einem WWII-Wehrmachtskübelwagen Typ 82 (Modell in 1:32 von Forces of valor):



Und die obligatorische Epoche-II-Schwarz-Weiß-Aufnahme:


Könnte so vor 70 Jahren ausgesehen haben ....


Und schon eine Panne ... Reifenwechsel ... Motorschaden?






Zu den Kosten dieses "Bastards" ist zu sagen:

Maultier 35,00 €
US-Lkw 55,00 €
Bausatz Tank 30,00 €
Farbe und Stabilit 5,00 €
Zusammen: 125,00 €

Na ja, ein schöner, entspannter Bastelnachmittag - ungefähr so teuer (?) wie ein gutes Klassik-Konzert. Was will man mehr ?

Viele Grüße!
Konny



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RE: Baubericht: Opel-Blitz wird Tank-Lkw der Epoche II - "Bastard" patiniert!

#5 von Scio , 28.06.2012 15:40

Hallo -
etwas Farbe fehlte noch, deshalb folgte die Patinierung - nun ging`s raus ins Gelände:




Die obligate S/W-Aufnahme:




Spendiert wurde dem Tanker noch ein Betankungsschlauch samt Aufrollmechanik (auf den Schlauch muss noch ein Endstück, das bastele ich noch ...):



Der Tank wurde auch noch mit Flugrost und Ölrückständen "verschönert":

1. Phase (etwas zuviel Rost)


2. Phase (korrigiert)


3. Phase (nochmals korrigiert: metallischer!)





Hier sieht man links den Zweiachs-3,0-to-Allrad-Opel-Blitz mit Plane von FOV (1:32) - ist bei FOV ausverkauft:







Viele Grüße!
Konny



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RE: Baubericht: Opel-Blitz wird Tank-Lkw der Epoche II - zweites Modell!

#6 von Scio , 09.07.2012 10:51

Hallo -
da ich noch einen Flugplatz-Tankwagen für mein "Hafen-Bahn-Fahr-Diorama ("Trockendock Brest/Fr.") brauche, musste nochmals umgebaut werden. Ziel war wiederum ein Opel-Blitz als Grundmodell samt Doppelachs-Chassis und Tankbehälter.

Dieser zweite Tankwagen wird benötigt für einen kleinen Flugplatz mit Abfangjägern des Typs Me 109, der sich neben dem Hafen befindet.
Dazu aber an anderer Stelle später mehr.


Wie bei dem ersten (oben beschriebenen) Tanker-Modell waren ein "Maultier" sowie ein US-Lkw (FOV), beides in 1:32, zu zerteilen und zu verwenden.


Das hier ist der "Tank-Spender":


Der Tank war jetzt kein Bausatz mehr, sondern ein normaler Aufliegertank, den ich von einem 1:43-Modell des von NOREV hergestellten legendären Berliot-Lkw nahm (siehe vorstehendes Foto).

Da der Berliot-Tanker in natura ein Riesen-Lkw ist, kam mir der 1:43-Tank für den relativ kleinen 1:32er-Opel-Blitz wie gelegen!
Insofern waren die Maßstabsunterschiede kein Problem, denn das passte sich an.

Diesen Berliot-Lkw wiederum stattete ich ersatzweise mit einer Pritsche aus.


So sieht der Tank samt Doppelachs-Chassis aus (Chassis/Räder stammen vom FOV-1:32-US-Lkw - nicht vom NOREV-Berliot in 1:43!):



Und das ist nun (noch nicht ganz fertig) - der zweite Opel-Blitz-Tanker in 1:32; den könnte man auch als Nachkriegs-ZIVIL-Fahrzeug gut einsetzen:




Viele Grüße!
Konny



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Opel-Blitz wird Tank-Lkw der Ep. II - zweites Modell am Fliegerhorst eingetroffen ...!

#7 von Scio , 09.07.2012 16:49

Hallo -
nun ist der Tanker zur Betankung der Me 109 *) auf dem Fliegerhorst - Nähe Hafen-Bahnhof - eingetroffen ...











Da es viel zu tun gibt, ist sogleich auch der zweite Opel-Blitz-Tanker im Einsatz:





Während des Tankvorgangs sowie der Wartung besteht Zeit zum Erfahrungsaustausch zwischen den Fliegern:





"Tja", so fragt sich nun der geneigte Leser und Modelleisenbahnfan, "was hat das alles mit Eisenbahn zu tun?"

Durchaus berechtigte Frage!

Meine Antwort:
Es ist eben eine NEBEN-Szene zu einem Fahr-Diorama - nicht mehr und nicht weniger !
Und Nebenszenen sind so ein bisschen auch "das Salz in der Suppe" - für mich jedenfalls.

Viele Grüße!
Konny



*)
Flugzeugmodell Jagdflieger Me 109 v. Forces of valor, exakt 1:32, Metall.
Siehe hier:
FLUGZEUGMODELL: WWII-Jäger Typ Messerschmidt "Me 109" von FOV in 1:32



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RE: Opel-Blitz wird ALLROUNDER der Ep. II - d r i t t e s Modell am Fliegerhorst eingetroffen ...!

#8 von Scio , 11.07.2012 14:28

Hallo -
"böse" Zungen behaupten, dass bei mir der "Umbauwahn" ungebremst fortschreitet ... . Nun ja, fortschreiten schon, aber nicht ungebremst.

Hier nun das (vorläufig ) letzte Umbaumodell.

Und zwar stand auf dem Programm ein ALLROUND-Blitz, der im WWII als Bergefahrzeug, Schlepper und Beleuchtungsfahrzeug Dienst tat. Das bedeutete, dass dieses Fahrzeug sowohl über Seilwinde als auch über entsprechende Strahler verfügen musste.

Man muss dazu Folgendes aus der Historie wissen:
Nicht immer und überall war im WWII elektrischer Strom vorhanden, teils waren auch durch Kriegseinwirkungen die Leitungen blockiert/abgeschaltet. Der "Blitz" hatte dann - soweit entsprechend ausgestattet - auch die Funktion, z. B. an Bahnhöfen militärische Be- und Entladevorgänge gut auszuleuchten. Da oft sog. Verdunkelung angeordnet war, konnte bei Einsatz solcher Beleuchtungsfahrzeuge schnell (z. B. bei einem drohenden Fliegerangriff) die Beleuchtung zentral ausgeschaltet werden. Da bei laufendem Motor die Lichtmaschine bekanntlich Strom liefert, war man durch Einsatz der Beleuchtungsfahrzeuge autark und nicht auf örtlichen Strom angewiesen.

Zudem kamen solche "Allrounder" an Feldflugplätzen zum Einsatz. Meist verfügten diese Plätze im WWII nur über relativ schlechte Start- und Landepisten. Speziell die Me 109 als Jagdflieger war (wegen des knappen Radstands) gefährdet, bei schlechten Pisten (und ebensolchen Piloten - die waren oft erst 20 Jahre alt und ab 1943 nur notdürftig ausgebildet) auszubrechen und im unbefestigten Platzteil neben der Rollbahn stecken zu bleiben. Hier waren deshalb "Blitz"-Fahrzeuge mit Beleuchtung und Seilwinden im Einsatz, um die Flugzeuge wieder fit zu machen.

Da auf dem von mir geplanten Hafen-Bahn-Fahr-Diorama auch ein solcher Flugplatz "angedeutet" wird, muss dort auch ein "Allrounder" stationiert sein ...

Dies so als Hintergrund für diesen dritten "Blitz"-Umbau.


Das Modell ist auf folgendem Foto mittig abgebildet (aber noch nicht lackiert/patiniert!):





So sieht der Dreiachser unlackiert aus; er besteht diesmal nur aus z w e i zerteilten Ur-Modellen, und zwar dem eingangs im ersten Beitrag abgebildeten "US-Lkw von FOV in 1:32" und wiederum dem "Blitz-Maultier v. 21th-Century in 1:32":




Bei diesem Umbau wurde das komplette (extra noch an das Blitzführerhaus angepasste) Fahrwerk des US-Modells unzerteilt verwendet; darauf wurde das (angepasste) Führerhaus sowie die (angepasste) komplette Pritsche des "Maultiers" geklebt.

Wichtigstes Werkzeug ist der "Dremel" plus Trennscheibe (oder ein vergleichbares Gerät).

VORSICHT: Diese Werkzeuge "schneiden auch Finger" ......; beim Fräsen und Schneiden immer eine Schutzbrille tragen - denn auch Plastikteile können Augenverletzungen bewirken!!








Vorher war noch von unten das Interieur des Führerhauses herauszunehmen, um einen Fahrer einzusetzen. Bei den beiden anderen Umbauten nahm ich nicht das komplette US-Fahrwerk, sondern das Frontchassis samt Frontachse des Maultiers und nur das hintere Chassis samt Doppelachse des US-Modells.

Nun zu den "Sonderausstattungen" dieses Allrounders; am Heck die Seilwinde samt Bedienungselement (dieses stammt aus dem Führerhaus des US-Modells):





Bedienungselement für Seilwinde:





Die Beleuchtungseinheit zum rückwärtigen Ausleuchten; angebracht über dem Reserveradhalter:






Lampen, Seilwinde usw. - Zubehör stammt von den Ur-Modellen!

Hinweis:
Es muss alles noch etwas nachgearbeitet und lackiert werden!


Viele Grüße!
Konny



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RE: Opel-Blitz wird ALLROUNDER der Ep. II - d r i t t e s Modell am Fliegerhorst eingetroffen ...!

#9 von Scio , 11.07.2012 18:16

Hallo -
als Ergänzung noch folgende Ausstattungsvariante:
Für Transporte empfindlicher Güter: Plane drauf!
Man kann die (Kunststoff-)Plane des US-Lkw-Modells gut verwenden; auf dem folgenden Foto ist die modifizierte Plane auf den Blitz aufgelegt:



Die Modifizierung der Plane des US-Lkw-Modells ist in diesem Thread kurz beschrieben, und zwar im Beitrag Nr. 5:

Baubericht: Citroën "H" und "Maultier" plus US-Lkw = "Bastard" = französischer WWII-Lkw

Viele Grüße!
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ALLGEMEINES zu Nebenszenen und zum Ausstattungsmaterial

#10 von Falko , 12.07.2012 14:09

Hi, ich bin komplett zufällig über dieses Forum gestoplert und habe mal `ne Frage (bitte nicht lachen) ;)

Sind die Modelle alle handbemalt oder sind diese schon als bemalte Bausätze erhältlich?

Ich selbst komme aus der Tabletop-Ecke (Warhammer), aber kann mich prinzipiell für alle Arten von Miniaturen begeistern. Da die Tabletop-Bausätze fast immer unbemalt sind, frage ich einfach mal, wie es mit diesen Modellen hier aussieht.

Sorry, wenn die Frage arg naiv rüberkommt, aber es interessiert mich einfach.
PS: Großes Lob für deine Figuren und Dioramen. Sieht alles fantastisch aus! :)


 
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ALLGEMEINES zu Nebenszenen und zum Ausstattungsmaterial

#11 von Scio , 13.07.2012 19:21

Hallo, Falko, willkommen und herzlichen Dank für Deinen freundlichen Beitrag!
"Tabletop" ist natürlich auch eine Sparte, die sehr viel Spaß machen kann. Ich selbst versuche, das Eisenbahn-Modell-Hobby so ein bisschen zu verbinden mit nachgestellten historisch (wenigstens halbwegs) korrekten Figuren, Fahrzeugen usw.

Dabei sind die "fahrenden und dampfenden " Eisenbahn-Modelle immer zentraler Punkt des Ganzen. Dennoch ist (bei mir jedenfalls) das Umfeld nicht unwichtig, weil man sich dabei kreativ modellbauerisch betätigen und auch etwas Fantasie einbringen kann.

Deine Frage ist keinesfalls "naiv", warum auch? Liegt doch auf der Hand, dass man auch Details zu den Figuren usw. wissen möchte. Im Übrigen: Es gibt eigentlich keine "naiven" Fragen, sondern allenfalls evtl. nur "blöde" Antworten. Die gebe ich aber nicht , sondern erläutere Dir Folgendes:

1.
Die 1:32-Figuren (auch 54 mm-Figuren genannt) sind von unterschiedlichen Herstellern als Bausätze oder als Fertigfiguren (dann auch bemalt) zu bekommen.
Die billigsten 1:32-Plastik-Figuren stammen von AIRFIX (WWII-Figuren), die ich aber nicht sammle.
2.
Dann stellt PREISER in 1:32 zahlreiche Figuren (meist "Zivil"-Figuren) in Kunststoff her. Durchaus von der Detaillierung und Bemalung her befriedigend. Umgerechnet kostet eine Preiser-Figur (es gibt sie meist als Dreierpaket) von 6 bis 9 € das Stück.
3.
Für den WWII-Bereich hat ATLAS ca. 60 unterschiedliche Zinnfiguren in 1:32 als Komplett-Sammlermodelle (fertig gebaut und in China bemalt) seinerzeit vertrieben. Diese Zinnfiguren kosten - je nach Auflage, Qualität und Sammlernachfrage - zwischen 5,00 € und 150 € das Stück (z. B. der Taucher ist sehr rar und gesucht; wird mit 120 bis 150 € bezahlt).
4.
Die höchste Qualität an Zinnfiguren bietet in 54 mm/1:32 ANDREA-Miniatures (Madrid). Es gibt etliche Figuren als Bausätze (Preise je Bausatzfigur um 25 €), die man selbst bemalen muss oder im Spezialgeschäft von Fachleuten anfertigen und bemalen lässt (dann kostet eine Figur um 120 €).
Eine Sonderserie von ANDREA in 1:32 ist "Black Hawk", das sind fertig gebaute und bemalte Figuren zu unterschidelichen Themenbereichen - vom Kreuzritter über den Wehrmachtsmusiker bis zum Indianer.

Die Fahrzeuge sind alle mehr oder weniger vom Hersteller "vor"-coloriert, aber man sollte sie noch selbst verwittern.

Viele Grüße!
Konny



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Der Opel-Blitz-ALLROUNDER im Einsatz ....

#12 von Scio , 13.07.2012 19:29

Hallo -
damit die Tank-Blitze und vor allem der umgebaute Blitz-Allrounder was zu tun haben, beschaffte ich mir nun für meinen Diorama-Flugplatz noch eine dreimotorige Ju 52 in Metall:

http://www.authenticmodels.com/home/ams/...iron_annie.html

Das Modell ist ca. 1:30, passt aber ganz gut zu 1:32.

Hier sieht man, wie eine gerade angekommene Ju 52 vom Allrounder in den Hangar gezogen wird - dank der Seilwinde:




Stelle das Ju-52-Modell hier separat vor:

FLUGZEUGMODELL f. Diorama: Epoche II-Ju 52/3m "Tante Ju" in 1:30, Metallausführung

Viele Grüße!
Konny

NACHTRAG:
Wie Kollege Dampfmanni in einem anderen Thread richtigerweise ausführt: Dieses Flugzeug wurde per Schleppstange am Heck gezogen; das Modellfoto ist insofern nicht korrekt dargestellt. Siehe dazu den Thread zur "Tante Ju".



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RE: Der Opel-Blitz-ALLROUNDER als Dreiachser = FREELANCE-Modell!

#13 von Scio , 14.07.2012 11:34

Hallo -
ich hatte das oben bereits geschrieben, aber - da Kollege Dampfmanni in einem anderen Thread richtigerweise das auch erwähnte, hier nochmals deutlich mit zwei Fotos:

Der Opel-Blitz-Umbau ist ohne Vorbild. Es hat den 3,0-Tonner mit Allrad nur als Zweiachser gegeben - wie man auf diesem Foto sieht (Quelle: Bundesarchiv, Fotograf unbekannt):



Ich habe mich bei meinem Umbau an dem ehemaligen Wehrmachts-"Einheitsdiesel", der dreiachsig war, orientiert -
wie man auf diesem Foto sieht (Quelle: Bundesarchiv, Fotograf unbekannt):




Ja, "freelance"-Modell - so wie Manfred/"Dampfmanni" es bezeichnet - ist der richtige Begriff für diesen Umbau:




Viele Grüße!
Konny



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RE: Der Opel-Blitz-ALLROUNDER als Dreiachser = FREELANCE-Modell!

#14 von Falko , 16.07.2012 11:43

Danke, Scio, für die ausführlichen Antworten bezüglich der Bemalung.
Ich kann mich noch erinnern, als Fantasy-Tabletop-Figuren ausschileßlich in Zinn daherkamen und dementsprechend eine große Anzahl sehr sehr viel Geld verschlungen hat. Das geht heutzutage schon besser, wo viel auch in Plastik produziert wird. Besitzt du hauptsächlich Zinn oder Plastikminiaturen? Und gibt es irgendwo Bilder deines Hobbykellers (denke mal, du hast einen) oder kompletter Dioramen?
Gruß
Falko


"Chaaaaaarge!!!"

 
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OFF-TOPIC oder "nebenbei": Figuren

#15 von Scio , 16.07.2012 16:14

Hallo, Falko -
hauptsächlich besitze ich Figuren in Zinn, soweit sie bei mir für spezielle Dioramenthemen erforderlich sind.

Ich vergaß oben, dass auch Forces of valor durchweg sehr gut detaillierte Kunststoff-Figuren zusammen mit den 1:32-Metall-Modellen liefert. Auch Märklin hat ein paar Figuren herausgebracht, teils sehr hässlich, teils befriedigend - Letztere ungefähr wie Preiser - alles in Kunststoff.

Hier sieht man, wie die Figuren beispielhaft aussehen, wobei die linke 1:32-Figur von Andrea-Miniatures ein mit rd. 120 € ziemlich teures Zinn-Spitzenmodell ist, handgebaut und entsprechend bemalt.



Zum Platz:
Ich verfüge stets über Platzmangel! Das Fahrdiorama wird raumfüllend - etwa 3,50 mal 5,00 m ....

Viele Grüße!
Konny



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RE: OFF-TOPIC oder "nebenbei": Figuren

#16 von Falko , 17.07.2012 17:07

Wow, diese eine Figur kostet 120 Euro???? Was ist an der denn so besonders, dass sie so teuer ist? Und kann man irgendwann einmal Bilder deiner Dioramen erwarten? Die werden ja gigantisch! :)
MfG
Falko


"Chaaaaaarge!!!"

 
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RE: OFF-TOPIC oder "nebenbei": Figuren

#17 von Scio , 17.07.2012 18:02

Ja, da staunst Du natürlich, Falko. Aber man muss das so sehen: Der Bausatz kostet schon 25 bis 30 Euro, ist ein Präzisionsmodell. Dann muss man diesen Metall-Figuren-Bausatz exakt montieren, Feinheiten beschleifen. Dauert etwas! Und jetzt muss die Figur unter der Lupe (!) mit akkuraten Pinselstrichen fachmännisch bemalt werden. Dazu werden relativ viele Farbtöne verwendet, die auch nicht alle auf einmal aufgebracht werden können. Das dauert.

Wenn man es selbst macht, ist es billiger, klar - aber der "Künstler" muss bei einer Auftragsarbeit auch etwas verdienen.
Bedenke: Eine Fach-Handwerkerstunde (z. B. Dachdecker) kostet heute um die 40 € - und (damit verglichen) das Figurenbemalen dauert insgesamt (mit Bau) schon mehrere Stunden. Da sind 80 oder 100 € fast nichts .....


Ausschnitt aus einem Foto von Kai Wolter (Copyright); nicht frei verfügbar!

Bei den ANDREA-Figuren - wie vorstehend - kommt es insbesondere auf die Details an und auf die Gesichter! Das ist hohe Kunst, sowas "herauszupinseln".

Hier ist z. B. der recht teure, rare ATLAS-Taucher aus meiner Sammlung:


Versuche es einmal !

Viele Grüße!
Konny

P.S.:
Ja, Bilder gibt`s irgendwann - aber ich bin erst am Anfang - das Fahrdiorama "Trockendock usw." wird etwa 3,50 X 5,00 m - also raumfüllend - sein .....



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RE: OFF-TOPIC oder "nebenbei": Figuren

#18 von Falko , 18.07.2012 15:41

Ja, die Figuren sind schon klasse bemalt, und wenn es Auftragsarbeiten sind, erklärt das natürlich auch ihren hohen Wert. Dan ist der Preis ja auch gerechtfertigt. Auf Fotos der Dioramen freu ich mich übrigens jetzt schon.
Kannst du eigentlich auch anderen Figuren etwas abgewinnen, Scio? Wie erwähnt begeistere ich mich ja für Figuren aus dem Fantasybereich, weshalb ich immer mal wieder auf dieser Seite hier rumschaue., da kann man Fiiguren auch selbst bewerten, was das ganze ein wenig interaktiv macht. Sind auch teils fantsastische Miniaturen dabei, kannst da ja mal ein bißchen stöbern, wenn es dir zusagt.;)

http://www.coolminiornot.com/browse

Viel Spaß
Falko


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Baubericht: Citroën "H" und "Maultier" plus US-Lkw = "Bastard" = französischer WWII-Lkw

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