+++ KISS Re 6/6 (Foto: Scio) Anlage Jorissen

RE: Baureihe 52 aus Bierdosen Teil 2

#21 von k4t30 , 04.09.2012 21:22

Hallo Peter,

danke für das Kompliment.
Ich hoffe, Du siehst es als Ansporn, an Deinem Lokschuppen weiterzumachen.
Irgendwann will ich ja auch mal einen kleinen Ringlokschuppen bauen, bin aber durch die Lok wohl noch für eine
sehr lange Zeit „außer Gefecht“ gesetzt, da ich nicht zu viele "Baustellen“ auf einmal haben möchte.




Gruß aus Hamburg

Henning

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RE: Baureihe 52 aus Bierdosen Teil 2

#22 von k4t30 , 13.11.2012 19:39

Hallo Spur 1-Freunde,

anbei das Ergebnis der letzten Wochen:
Neu hinzugekommen sind die Achslager des zweiten und dritten Radsatzes.
Nicht klar geworden ist mir die Funktion der Platten oberhalb der Lager bzw. unterhalb der Blattfedern.
Diese Platten habe ich frei nach Schnauze anhand von Fotos gefertigt. Kennt jemand die Funktion dieser Platten ?
Der zweite und dritte Radsatz sind beim Vorbild seitenverschieblich.



Tender in 1 zu 1:
http://www.drehscheibe-foren.de/foren/read.php?17,5852699

Jetzt folgt die Herstellung der funktionstüchtigen Ausgleichshebel und Federung und der Querausgleich der Federung beim 4. Radsatz.
Die ersten Ausgleichshebel sind schon in Arbeit.
Mir erscheint es manchmal als das „kleinere Übel“, solche Teile aus Vollprofilen zu sägen/feilen
als sie aus vielen Einzelteilen zusammenzulöten:






Detailaufnahme:





20121111b von k4t30 auf Flickr

Viele Grüße aus Hamburg

Henning

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RE: Baureihe 52 aus Bierdosen Teil 2

#23 von vt11.5 , 14.11.2012 10:13

Hi Henning,

leider kann ich Dir zu Deiner Frage keine Antwort anbieten. Aber zu Deiner Bauleistung - man o man, da kann man nur den (nicht vorhandenen) Hut vor ziehen. Deine Detailverliebtheit und die Eigenbauumsetzung - alle Achtung!!!

Wünsche Dir weiterhin viel Schaffenskraft (und ...freude) und bin schon gespannt wann und wo ich das fertige Modell mal zu sehen bekomme.

Gruß Peter


Du willst mehr? Mehr gibt´s hier:
http://www.spur-1-freunde.de

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RE: Baureihe 52 aus Bierdosen Teil 2

#24 von Eisenbaer , 26.01.2013 18:25

Ganz klasse Bilder und ein bewundernswertes Projekt.

Diesen Link hat mir ein Freund geschickt; was man aus Bierdosen so alles bauen kann :

http://www.toxel.com/inspiration/2011/02...rmed-into-cars/


Viele Grüße und freie Fahrt der Spur 1 wünscht Euch der Eisenbaer und das Einsforum.xobor.de
Hans-Ulrich

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RE: Baureihe 52 aus Bierdosen Teil 2

#25 von k4t30 , 02.03.2013 22:58

Hallo Eisenbahnfreunde,

die Arbeiten an der Abfederung der Tenderachsen gehen weiter:

1) Die sogenannten Augenschrauben als Zugstab zwischen den Federpaketen und den Ausgleichshebeln
entstanden aus 1,5mm dicken Messingplatten.
Zunächst wurden die Umrisse auf der Messingplatte aufgezeichnet und jede Schraube mit einer 1mm Querbohrung versehen.
Anschließend wurden die Umrisse der Schrauben ausgesägt, rundgefeilt und dann mit einem M1.6 Gewinde versehen.









(Kleiner Einschub: Wer eine Drehbank hat, sollte die natürlich zur Hilfe nehmen, damit kriegt man es sicher etwas sauberer hin.
Aber mit dem Modell will ich ja auch ein wenig zeigen, daß man auch mit einfachen Werkzeug versuchen kann, eine Lok nachzubauen.
Die Ausrede „ich habe ja gar keine Drehbank bzw. Fräse“ zieht also nicht – wenn man mal von den Rädern absieht.
Es soll aber auch nicht verschwiegen werden, daß es mir teilweise schwerfällt, die Teile auf 1/10mm genau anzufertigen.
Kleine Ungenauigkeiten können sich schnell mal aufsummieren. )

2) Anschließend erfolgte die Herstellung der Verbindungen zwischen den Teilen, die ich als so eine Art Splinte ausbilde.
Dieses Prinzip habe ich schon bei der Steuerung der Lok verwendet.
Gegenüber Nieten hat diese Verbindung den Vorteil, daß man sie ohne Beschädigung später wieder lösen kann.
Irgendwelche unansehlichen Kreuzschlitzschraubenköpfe will ich im Sichtbereich möglichst vermeiden.

Vorderseite:


Rückseite:


Für eine erste Stellprobe wurden ein paar Blattfedern bereits angefertigt.



Wenn man die Federung mit den Ausgleichshebeln sowieso nachbilden möchte, ist der Mehraufwand für einen funktionstüchtigen Nachbau gar nicht so groß.
Es verlangt allerdings eine ruhige Hand, den ganzen Kleinkram dann später auch zusammenzubauen.






20130302e von k4t30 auf Flickr

Fortsetzung folgt…

@Peter
Ich denke daß die Fertigstellung wohl noch einige Jahre dauern wird, aber ich bleibe natürlich am Ball.

@Hans-Ulrich
Solche Objekte aus Bierdosen waren mir früher auf Ibiza auch schon einmal aufgefallen, das geht natürlich schon fast ein wenig in Richtung Kunst.


Zur Abrundung noch ein historisches Youtube-Video der Baureihe 52 im Planeinsatz bei der PKP von Vicivico:




Viele Grüße aus dem Norden

Henning

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RE: Baureihe 52 aus Bierdosen Teil 2

#26 von k4t30 , 26.05.2013 17:04

Hallo Eisenbahnfreunde,

anbei der Baufortschritt der letzten Monate am Tender.
Die Federpakete bestehen aus 0,5mm Bronzeblech.
Ich habe die Blattfedern vor dem Bohren provisorisch zusammengelötet, damit die einzelnen Federn
trotz kleiner Maßabweichungen beim Bohren später gut übereinander liegen.

Bei dem Federpaket Nr.2 habe ich es aber wohl mit dem Zusammenlöten zu gut gemeint.
Die einzelnen Federn ließen sich nach dem Bohren mit dem Lötbrenner absolut nicht mehr lösen.
Eine Feder war so ausgeglüht, daß sie deshalb leider neu angefertigt werden mußte.

Von der Anfertigung der Federdruckplatten und des Federbundes in der Mitte habe ich jetzt noch Muskelkater in den Fingern:



Der sogenannte Querausgleich hinter der vierten Achse wurde auch beim Modell so konstruiert,
das die Drehmomente aus den Hebeln auf beiden Seiten vom Betrag her genau gleich groß sind,
damit sie sich gegenseitig aufheben (die Zugkraft der Federspannschraube ist bei ebener Gleislage
auf beiden Seiten gleich) .
Wenn nun auf einer Seite eine Gleisunebenheit ist, wird das Rad zwar nach oben gedrückt,
gleichzeitig geht aber über den Querausgleichsstab das gegenüberliegende Rad nach unten.
Damit wollte man wohl die Entgleisungsgefahr etwas verkleinern.

Einzelteile der Querausgleichshebel von der 4.Achse:



Herstellung der Gewindebohrung für den Querausgleich der 4.Achse:



Querausgleich im ausgebauten Zustand:



Linke Seite:



Rechte Seite:



Bei einigen käuflichen Modellen ist der Querausgleichshebel der 4.Achse auf der linken Seite genauso wie auf der rechten Seite nachgebildet worden.
Das ist so aber nicht korrekt, siehe die beiden folgenden Bilder der 52 6666:
linke Seite:



rechte Seite:



Beinahe wäre ich auch drauf reingefallen, wenn ich nicht einen Hinweis im Drehscheibe-Forum bekommen hätte.




20130526 Baureihe 52 von k4t30 auf Flickr


20130526 Baureihe 52 von k4t30 auf Flickr

Viele Grüße aus Hamburg


Henning

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RE: Baureihe 52 aus Bierdosen Teil 2

#27 von Eisenbaer , 26.05.2013 20:02

Ganz großes Kino, daß Du uns hier wieder einmal zeigst.

Danke dafür !

Aus neugier : Du schreibst, die Bleche seien ausgeglüht. Arbeitest Du denn mit Hartlot? Das sah auf den Bildern bisher gar nicht so aus.


Viele Grüße und freie Fahrt der Spur 1 wünscht Euch der Eisenbaer und das Einsforum.xobor.de
Hans-Ulrich

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RE: Baureihe 52 aus Bierdosen Teil 2

#28 von k4t30 , 26.05.2013 20:57

Hallo Hans-Ulrich,

danke für das Lob. Nein, Hartlöten gehört nicht zu meinem Repertoire.
Ich wollte die zusammengelöteten Federpakete nach dem Bohren erwärmen und dann mit zwei Pinzetten wieder voneinander lösen
(ohne sich die Pfoten zu verbrennen – ein Glas Wasser steht für Notfälle aber immer auf dem Tisch).
Bei allen Paketen ist mir das gelungen. Nur bei der Nr.2 hatten sich die Blattfedern wohl ineinander verhakt oder ich habe zuviel Zinn verwendet.
Bei kleinen Bauteilen erreicht man mit der Flamme schnell mal beachtliche Temperaturen.
Vielleicht wäre hier ein leistungsfähiger Lötkolben besser gewesen.

Gruß

Henning

 
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RE: Baureihe 52 aus Bierdosen Teil 2

#29 von k4t30 , 12.06.2013 21:10

Hallo Modellbahnfreunde,

für die, die den Steifrahmentender ebenfalls nachbauen oder ein gekauftes Modell verbessern möchten, ist im Anhang mein alter Plan
für den Tenderrahmen im Format DIN A3.
Dieser sollte zusammen mit dem entsprechend vergrößerten Plan aus dem bekannten Eisenbahn Journal Sonderheft oder dem Skasa Buch verwendet werden.
Die sehr alte Spur 0 Zeichnung aus dem EM würde ich nur als Ergänzung empfehlen.
Noch nicht eingezeichnet ist bei mir die Lok-Tender Kupplung. Da muß ich in nächster Zeit etwas herumexperimentieren.
Ein paar Teile habe ich mangels Maßangaben anhand von Fotos eingezeichnet.
Wer es also sehr genau nimmt, wird noch mal am großen Vorbild ein paar Maße nehmen müssen.



Gruß aus Hamburg

Henning

Hinweis: die Qualität wird besser, wenn man die Datei auf den eigenen Rechner herunterlädt.


Dateianlage:
Rahmen_4T30_1_zu_32.pdf
 
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RE: Baureihe 52 aus Bierdosen Teil 2

#30 von k4t30 , 17.11.2019 18:42

Hallo Modellbahnfreunde,

nach einer Pause, um mein Stellwerk Werdohl fertigzustellen, geht es hier seit etwa anderthalb Jahren ein wenig weiter
(die 52 erfordert halt viel Geduld). Die alten Bilder sind mittlerweile verschwunden, alte Beiträge können im Forum leider
nicht mehr repariert werden.

Erst mal waren mir der Kuppelkasten am Tender und die Kupplung wichtig, um demnächst die Kurvengängigkeit
des Modells testen zu können (ohne Tender rollte die Lok bisher nicht so gut, die Ursache liegt möglicherweise
an nicht genau gleich eingestellten Achsdrücken durch die Augenschrauben an den Ausgleichshebeln).

Es wurde lange überlegt, welche Lok-Tender Kupplung eingesetzt werden soll.
Viele Varianten wurden skizziert und wieder verworfen.
Letzten Endes habe ich mich für eine Grundidee zu einer Kupplung aus dem Buntbahn-Forum entschieden, siehe Beitrag vom 20.05.2005
http://www.buntbahn.de/modellbau/printview.php?t=2093&start=0

Bei käuflichen Kupplungen (sofern überhaupt erhältlich) wären die Eingriffe in die schon fertiggestellten Bauteile doch zu gravierend gewesen.

Zunächst mußten die ganzen Rollenlager und Ausgleichshebel wieder ausgebaut werden, damit überhaupt weiter gebaut werden kann:


1 Federung mit Ausgleichhebeln Baureihe 52


2 Einzelteile Rollenlager

Anschließend wurde das erste Querblech an dem Modell noch mal durch ein neues ersetzt (das alte war fehlerhaft).
Zum einfacheren Verlöten habe ich manche Teile mit einer Aussparung in Blechstärke versehen,
damit die Teile ineinander gesteckt werden können, und damit vor dem Verlöten schon mal etwas in der Lage fixiert sind.
Auch hier wurden erst wieder die großen Teile verlötet und dann die Kleinteile, die weniger Wärmezufuhr brauchen.



3 Querblech


4 Einlöten Querblech

Nur weil eine mittige Schraube für die Befestigung des unteren Abdeckblechs erforderlich war,
wurden die beiden Hebel der Kupplung aus 2mm Messingblech gebogen ausgeführt, sonst hätten sie auch gerade sein können.


5 Hebel der Kupplung

Der oben und unten sichtbare Kuppelbolzen am Tender ist eine aufgelötete Attrappe.


6 Attrappe Kuppelbolzen

Nur bei der Lok ist ein „echter“ Kuppelbolzen vorhanden, der mit viel Geduld und nur bei guten Lichtverhältnissen
eingesetzt werden kann. Die 52er hat aus Gründen der kriegsbedingten Materialeinsparungen nur ein Kuppeleisen
und keine zusätzlichen Notkuppeleisen wie die Baureihe 50.

Die Maße der Kupplungskinematik wurden vorher grob durch Versuche mit Pappmodellen festgelegt und die genauen Maße
erst beim Baufortschritt angepaßt. Durch die geometrisch nur schwer zu erfassende Seitenverschieblichkeit der Räder
hat man meines Erachtens kaum eine Chance, das Verhalten in der Kurve zeichnerisch vorher halbwegs zutreffend zu erfassen.


7 Pappmodell

Durch das Krauss-Helmholtz-Drehgestell an der Lok vorne konnte beim Modell auf den bei der Blechrahmenlok
meines Erachtens störenden vorbildwidrigen Rahmenausschnitt an der Vorlaufachse (den fast alle anderen Modelle der 52 aufweisen)
verzichtet werden. Der später angetriebene vierte Radsatz der Lok ist seitlich fest.
Der 5. Radsatz weicht dadurch aber weiter aus als bei herkömmlichen Modellen, was ungünstig für die Kurvengängigkeit ist.
Daher wurden zusätzlich Zugfedern bei der Kupplung eingebaut, damit die Lok nach einer Kurvenfahrt immer wieder
in die mittige Position zurückgedrängt wird, insbesondere bei Rückwärtsfahrt, wo der durch den (späteren) Antrieb in der Lok
geschobene Tender seitlich ausweichen will.


8 Kuppelkasten

Das untere 1mm dicke Abdeckblech hat zwei Aussparungen, da die Konstruktion durch die Zugfedern sonst zu dick geworden wäre.
Die Aussparungen wurden später mit 0,2mm Blechen geschlossen.


9 Abdeckblech


Bei dieser Lösung muß man einen größeren Abweichwinkel zwischen Lok und Tender in Kauf nehmen als bei einer weit ausschwenkenden Vorlaufachse.


10 erste Probe

Das liegt natürlich auch an den fehlenden Drehgestellen vom Steifrahmentender (wie der Name schon sagt).
Manchen Modellbahner mag dagegen eine mehr ausweichende Vorlaufachse weniger stören.

Die äußeren Rohre für die Hülsen der Stoßpuffer (alte 3mm Kugelschreiberminen) sind eigentlich nicht vorbildgerecht,
im Kuppelkasten war jedoch kein Platz mehr für die Hülsen. Ich meine aber, daß die Hülsen durch die dünne Wandungsstärke
des Rohres später kaum auffallen.
Die Stoßpuffer sind mit einem M1.6 Gewinde versehen, welches mit einer weichen 1,5mm Feder mit der Kupplung verbunden wird.
Die Federn werden allerdings stark in Mitleidenschaft gezogen, da sie sich auch seitlich bewegen müssen.
Mit den gefederten Stoßpuffern zwischen Lok und Tender ist ein dauerhafter Kontakt der Stoßpuffer nicht möglich,
dafür war nicht genügend Platz für die dann erforderlichen längeren Federn.
Ganz zufrieden bin ich mit der Lösung nicht, aber mir ist nichts besseres eingefallen.
Falls es gar nicht funktionieren sollte, werden die Stoßpuffer wieder entfernt.


11 Stosspuffer

Die Gelenke der Kupplung mit den 1,5mm Bolzen sind stark auf Abscheren beansprucht, da sie die gesamte Zuglast übertragen müssen.
Ob die Lok mit der Kupplung später streckentauglich sein wird, ist noch unklar. Für hohe Zuglasten wird das Modell eventuell nicht geeignet sein.
Das Ganze ist also eher als eine Art Experiment zu sehen und sei daher keinesfalls als Lösung zum Nachbau für andere Modelle empfohlen !


Weiterhin wurden noch einige Teile der Druckluftbremse auf der Heizerseite angedeutet
(Das stützende Blech mit der runden Aussparung am Bremszylinder war bei den meisten Tendern vorhanden,
nicht jedoch bei dem der 52 6666.) Der Bremszylinder wurde in der Länge etwas verkürzt nachgebaut,
damit er in der Kurve nicht mit der Leiter vom Führerhaus kollidiert. Alternativ hätte man den Lok-Tenderabstand vergrößern können.


12 Bremszylinder Teile

Die am Bremshebel anschließende drehbare Bremswelle an der Unterseite, die zum (nicht nachgebildeten) mittig anschließenden
Bremsgestänge des Tenders führt, kann durch eine M1.4 Schraube gelöst werden.
Die Schraube wurde so angeordnet, daß der Schraubenkopf später oben ist und somit kaum gesehen kann .


13 Schraube für bewegliche Bremswelle

Der winzige Keil am seitlichen Bremshebel ging natürlich bei einer Stellprobe verloren,
es hat rund eine Stunde gedauert, bis ich ihn wieder gefunden habe.


14 Kleinteile Bremsanlage


15 Halterung fuer Bremswelle

Beim Zeichnen des Bremszylinders habe ich bemerkt, daß die Rahmenseitenwangen vorne im Bereich der Ausrundung
durch einen früheren Zeichenfehler von mir bisher nicht stimmten. Es mußten daher beidseitig noch mal angepaßte
1mm Bleche stumpf angelötet werden, da die Halterung für die Rückzugsfedern sonst nicht passen würde.


16 Bremszylinder mit Rückstellfedern

Scheinbar gab es bei den Ausrundungen aber auch beim Vorbild leichte Abweichungen.
Die Rückzugfedern werden mit einer angelöteten M1-Gewindestange von Knupfer-Modellbau leicht angezogen.
Auf die Nachbildung des Bremsgestänges an der Unterseite werde ich wohl wegen der besseren Zerlegbarkeit verzichten.


Die Leitung für die Dampfheizung auf der Heizerseite wurde in drei Teilen angefertigt, damit sie besser gebogen werden konnte.
Es wurde ein Rohr mit 2,5mm Außen- und 2mm Innendurchmesser verwendet. An den Biegestellen wurde ein 2mm Rundprofil eingelegt.
Beide Teile wurden an den Biegestellen stark erwärmt, damit sie beim Biegen nicht durchbrechen.
Auch hier mußten wegen der Führerhausleiter Kompromisse gemacht werden. Endgültig angelötet werden die Teile erst später.


17 Teile für Dampfheizung


Steifrahmentender Baureihe 52 in Spur 1

In nächster Zeit wird der Tender dann probeweise wieder zusammengebaut und die Kupplung getestet.

Gruß aus Hamburg

Henning

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Angefügte Bilder:
1 Federung mit Ausgleichhebeln.jpg   10 erste Probe_ji.jpg   11 Stosspuffer.JPG   12 Bremszylinder Teile.JPG   13 Schraube fuer bewegliche Bremswelle.JPG   14 Kleinteile Bremsanlage.jpg   15 Halterung fuer Bremswelle.jpg   16 Bremszylinder mit Rueckstellfedern.jpg   17 Teile fuer Dampfheizung.jpg   18 Steifrahmentender Baureihe 52 in Spur 1.jpg   2 Einzelteile Rollenlager.jpg   3 Querblech.JPG   4 Einloeten Querblech.JPG   5 Hebel der Kupplung.JPG   6 Attrappe Kuppelbolzen.JPG   7 Pappmodell.JPG   8 Kuppelkasten.JPG   9 Abdeckblech.jpg  
 
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zuletzt bearbeitet 17.11.2019 | Top

RE: Baureihe 52 aus Bierdosen Teil 2

#31 von Eisenbaer , 19.11.2019 16:01

Hallo Henning. Danke für die Teilhabe an Deinem beeindruckenden Projekt. Schön, dass Du weitermachst!


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